Bundesweit herrscht in mehreren Branchen und Regionen Fachkräftemangel. Dem kann auch durch Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen entgegengewirkt werden. Allerdings sind Menschen mit Migrationsgeschichte oft nicht mit dem Prozess der beruflichen Anerkennung ausländischer Qualifikationen sowie Schritten zur bildungsadäquaten und nachhaltigen Einmündung in den Arbeitsmarkt vertraut. Daher ist es Ziel des Förderprogramms IQ − Integration durch Qualifizierung, in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund dabei zu unterstützen, einer qualifizierten Erwerbstätigkeit in Deutschland nachzugehen und dabei ihre vorhandenen Kompetenzen einzubringen.
Die IQ Fachstelle Anerkennung und Qualifizierung unterstützt und begleitet die Akteure des Förderprogramms in den Bereichen Anerkennung(sberatung) und Qualifizierungsmaßnahmen für die Zielgruppe. Zentrale Aufgaben sind hierbei die fachliche Vernetzung, die Durchführung von Schulungen sowie die Begleitung der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Themenbezogen ist die Fachstelle zudem am Monitoring der Programmaktivitäten beteiligt. Ihre Expertise und Erkenntnisse gibt die Fachstelle an Entscheidungsträger im Handlungsfeld und an die (Fach-)Öffentlichkeit weiter.
Die IQ Fachstelle Anerkennung und Qualifizierung ist das Folgeprojekt der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung.
Die erste Förderrunde der IQ Fachstelle Anerkennung und Qualifizierung lief vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2025.
Das Förderprogramm − Integration durch Qualifizierung zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Die IQ Fachstelle Anerkennung und Qualifizierung wird im Rahmen des Förderprogramms IQ − Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.
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Katharina Bock

Laura Roser

Lea Berges
Förderung

