Kompetenzen aufbauen für die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen - KARE

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Die Transformation zu einer ressourcen- und umweltschonenden Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe ist dringend erforderlich. Neben dem "EU Green Deal" und dem EU Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft wurden auch in Deutschland Maßnahmen und Regelungen auf den Weg gebracht, die eine deutlich verbesserte Kreislaufführung von Kunststoffen und Ressourcenschonung zum Ziel haben. Unternehmen der Kunststoff-Wertschöpfungsketten sind gefordert, diese Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten.

Dieser Herausforderung nimmt sich das Verbundprojekt KARE an. Die bayerische Region Franken rund um Würzburg mit den angrenzenden Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg ist besonders geeignet, diesen Wandel anzustoßen und voranzutreiben. Hier sind rund 240, meist mittelständische Unternehmen der Kunststoffindustrie, tätig – etwa in den Bereichen Automotive, Medizin und Bau. Ziel ist der Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums der Arbeitsforschung für die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen. KARE entwickelt dazu arbeitswissenschaftliche Konzepte, Methoden und technische Instrumente für eine nachhaltige und gesunde Arbeitsgestaltung für die gesamte Wertschöpfungskette von der Abfallverwertung und -aufbereitung bis hin zur Herstellung von B2B-Bauteilen oder Consumer-Produkten. In sechs Leuchtturmprojekten erprobt der Verbund dabei konkrete Lösungen für Problemstellungen der Unternehmen wie Design for Sustainability, digitale Monitoringlösungen für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Abfallmanagement, Vermeidung von Granulatverlusten sowie innerbetriebliches Recycling und Einsatz von Rezyklaten. Aus diesen Pilotierungen, aus Erhebungen unter Betrieben der Kunststoffindustrie und auf Grundlage weiterer Recherchen erbarbeitet das f-bb zusammen mit der THWS und dem SKZ modular aufgebaute Transformationskonzepte, um interessierten Unternehmen Orientierung für die eigene Transformation zur Kreislaufwirtschaft bereitzustellen.

Das f-bb konzentriert sich im Projekt auf die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen der Beschäftigten, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und -umgebungen, die Gestaltung effektiver Organisationsstrukturen und die Förderung moderner Führungskompetenzen, damit die Transformation gelingen kann.

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Anstehende

Veröffentlichungen

PublikationSonstige

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – die Bedürfnisse der Kunststoffindustrie

Ziel der „Bedarfsanalyse bei den Partner- und assoziierten Unternehmen“ war es, zentrale Bedarfe, Herausforderungen und Zielkonflikte zu identifizieren, die Unternehmen und Verbände bei der Umsetzung kreislauforientierter Strategien erleben. Die Analyse basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz: einer standardisierten Onlinebefragung mit 82 Teilnehmenden sowie 18 qualitativen Interviews mit Vertreter*innen aus Unternehmen, Verbänden und Partnerinstitutionen.

2025

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PublikationAufsatz

Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen – Diese Trends kommen auf die Unternehmen zu

Die Analyse der zukünftigen Rahmenbedingungen und Trends bildet den Schwerpunkt des zweiten Arbeitspakets des Kompetenzzentrums KARE. Sie ergänzt die Bedarfsanalyse um eine fundierte Zukunftsperspektive und schärft die strategische Ausrichtung der Transformation zur Kreislaufwirtschaft.

2025

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PublikationSonstige

Arbeitsgestaltung in der Kunststoffindustrie – Menschen, Prozesse und Wandel

Im Rahmen des dritten Arbeitspakets des Kompetenzzentrums KARE analysierte das interdisziplinäre Team die Ausgangslage der Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung in Partnerunternehmen der Kunststoffindustrie. Ziel war es, zentrale Herausforderungen und Potenziale für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft zu identifizieren – mit besonderem Fokus auf betriebliche Strukturen, Prozesse und Qualifizierungsbedarfe.

2025

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PublikationSonstige

Status Quo der Arbeitsgestaltung und Kompetenzen für die Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in Unternehmen

Das Projekt „Kompetenzen Aufbauen für die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen“ soll Impulse für eine Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen setzen und Handlungsstrategien für eine entsprechende Transformation entwickeln. Um flexible Anwendungsszenarien für Unternehmen mit unterschiedlichen Ausgangslagen zu erschaffen, sollen auf Grundlage von Workshops mit Unternehmen prototypische Unternehmensprofile erstellt werden. Der Beitrag skizziert das methodische Vorgehen und zeigt auf, wie die gesammelten Einblicke zur Schaffung stereotypischer Unternehmensprofile genutzt werden können.

2025

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