Im Rahmen der Landesnetzwerkstelle RÜMSA (LNS) unterstützte das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) das Landesprogramm "Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt" von 2015 bis 2022 fachlich bei der Etablierung kommunaler Kooperationsverbünde nach dem Vorbild von Jugendberufsagenturen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte.
Ziel war es, die regionalen Bündnisse dabei zu begleiten, eine Übergangsstruktur von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf vor Ort aufzubauen, so dass junge Menschen nach Möglichkeit ohne Umwege und Brüche eine berufliche Ausbildung beginnen und diese erfolgreich abschließen können. Dafür galt es, die vielfältigen Angebote des Jugendamtes, des Jobcenters, der Arbeitsagentur, der Schulen sowie weiterer Einrichtungen regional stärker aufeinander abzustimmen, um jungen Menschen den Berufseinstieg zu erleichtern und ihnen einen unkomplizierten Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Nach dem erfolgten Aufbau entsprechender Strukturen vor Ort begleitete die Landesnetzwerkstelle RÜMSA die Bündnisse zunehmend bei der Weiterentwicklung und Verstetigung des regionalen Übergangsmanagements.
Dafür stellte die Landesnetzwerkstelle RÜMSA fachliche Informationen u.a. durch Arbeitshilfen bereit und förderte den überregionalen Erfahrungsaustausch zwischen den kommunalen Kooperationsverbünden Sachsen-Anhalts durch diverse Fachveranstaltungen. Begleitend setzte die Landesnetzwerkstelle RÜMSA, in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, ein Monitoring zur Beobachtung des Aufbaus und der Umsetzung von Strukturen und Prozessen vor Ort um.
Zudem sorgte die Landesnetzwerkstelle RÜMSA, u.a. mit Beispielen guter Praxis, für eine überregionale Sichtbarkeit des Landesprogramms und seiner Erfolge.
Ihre Ansprechpartnerinnen

Susanne Green

Claudia Bachtenkirch
Förderung

